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Gutshof zu Schloss Britz vom 27. April bis zum 01. Mai 2012: Ritterglanz und Narreteien - hier wird die Geschichte des Mittelalters lebendig!

Freitag, 27.April von 09.00 bis 15.00 Uhr: Führungen für Schulklassen, Kitas u. a.,
Eintritt 1 Euro pro Person
Voranmeldung unter 6097923-0 erforderlich!

Freitag, 27. April von 17.00 bis 22.00 Uhr
Samstag, 28. April von 11.00 bis 22.00 Uhr
Sonntag, 29. April von 11.00 bis 22.00 Uhr
mittelalterlicher Handwerkermarkt
Eintritt: 6 Euro, erm. 4 Euro,
Familienkarte (2 Erw. und 2 Kinder) 12 Euro, unter 8 Jahren frei, Gewandete 3 Euro

Montag, 30. April von 11.00 bis 22.00 Uhr
Dienstag, 01. Mai von 11.00 bis 19.00 Uhr
mittelalterlicher Handwerkermarkt und Ritterturnier
Eintritt: 8 Euro, erm. 6 Euro,
Familienkarte (2 erw. und 2 Kinder) 20 Euro, unter 8 Jahren frei, Gewandete 3 Euro

Mehrtageskarte: 12 Euro, erm. 8 Euro

Mittelalterspektakel auf dem Gutshof Britz
zu erleben in Berlin anno 2012
vom 27. April – 01. Mai


ma_01Höret liebe Leut die Fanfaren und die Rufe des Heroldes.
Eilet herbei nach Neukölln auf den Gutshof am Schloss Britz, ein zauberhaftes Wochenende im Mittelalter zu erleben. Denn von allerley fahrend Volk ward gekündet, wenn das Feste seine Tore öffnet. Erlebet einen historischen Marktalltag mit einem bunten Marktgeschehen wie einst – ein Spektakel für Auge, Ohr und  Magen.

Handwerker gekleidet wie einst, kann man bei der Ausübung alter Handwerkskünste beobachten und sogar selbst Hand anlegen. Unter den über 50 Händler- und Handwerkerständen kann man unter anderem den fast vergessenen Kerzenzieher, Filzer und einen Bogenbauer sehen. Auch der Steinmetz, der Laternenbauer und der Lederer werden nicht fehlen. Sie alle zeigen ihre Fertigkeiten und bieten ihrer Hände Werke feil. Kaufleut, die alle Welt fahrend erkunden, auf der Suche nach Schätzen für Euer Auge und euren Gaumen bieten ihre Waren zum Kaufe an.

Dema_02r Marktvogt kontrolliert die Maße und Gewichte und lässt manch armen Sünder des Platzes verweisen. Wahrsager und Wunderheiler treiben ihr Unwesen und auch das Bettelvolk fehlt nicht.

Schon am Freitagabend beginnt das Spektakel. Kommet herbei zur 7ten Stunde des Abends und lauschet dem Konzert der Spielleut "Cultus Ferox". Wuchtige Musik schallt über den Platz, wenn sie zum Tanze aufspielen. Wie es Sitte und Brauch war im Mittelalter finden sich an diesen Tagen auch Gaukler und anderes Künstlervolk auf dem Markte ein, um das Volk auf das Trefflichste zu unterhalten. So auch Gaukler „Götz“, der mit loser Zunge das Volk unterhält und mit seinen Kunststücken für Kurzweyl sorgt. Märchenfee „Pirolina“ entführt die kleinen Ritter und Prinzessinen mit ihren Geschichten in die Zeit der Ritter und Burgen.

Die Mannen der Rittergruppe „Herold“ beweisen beim Kampf mit Schwert und Schild Mut und Geschicklichkeit. Ritter und Knappen verteidigen ihre Auffassungen von Ruhm und Ehre, ebenso die ihnen Schutzbefohlenen gegen Überfälle, Diebe und allerlei Gesindel.

Im Zentrum dieses bunten Treibens aber, stehen die Musikanten, mit ihren alten Liedsätzen und mittelalterlicher Musik. In urwüchsiger Gewandung werden durch die Spieluden von “Nachtwindheim”, den “Dudelzwergen” und „Wolgemuth“ alte Tänze und Balladen dargeboten und ein Feuerwerk der Musik entzündet. Ein besonderer Höhepunkt ist das große Ritterturnier zu Pferde.

Am Montag und Dienstag zeigt "Wenzels Ritterschaft" 3 x täglich scharfes Lanzengestech. Bestaunt die mutigen Mannen beim Quintan, dem Ritt gegen den Roland und Sarazenenstechen. Beim Ritt durch Feuer und Flammen zu später Stund zeigen sie außergewöhnliche Aktistik hoch zu Roß - spannend und aktionsgeladen bis zur letzten Minute.

Teufelsspuk und Feuerzauber, Musik und Tanz zur Walpurgis. In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai tut sich seit Jahrhunderten gar Absonderliches in unseren Landen. Der Sage nach ist es die Nacht der Abrechnung.Aus allen Himmelsrichtungen fliegen die Hexen herbei, um sich mit ihrem Herrn und Meister, “dem Teufel”, zu treffen. Sie berichten über ihre Untaten des abgelaufenen Jahres.
Jene Hexen die den Menschen Gutes taten, werden vom Teufel persönlich verstoßen.In den Mauern des Gutshofes wird ein Feuer entzündet, um dessen lodernde Flammen die Cottbuser Altstadthexen einen wilden Reigen tanzen und so ein gar schaurig schönes Spektakel darbieten. Gegen Mitternacht treten jene Hexen, die die gewaltsame Auslese ihres Meisters überlebten, den Flug zum Brocken an. Krönender Abschluss der Walpurgisnacht ist die Wahl der schönsten und originellsten Hexe.

Auch für Speis und Trank sei gesorgt. Volle Becher kreisen herum und zwischen den dicht gedrängten Ständen steigen köstliche Düfte auf. Garküchen und Tavernen laden zum Verweilen und Schlemmen ein, bei Ritterbier und Met, Kuchen und Zuckerwerk, bei Braten und Fladen, Knoblauchbrot und Schwein am Spieß oder erlesenen Früchten.

Nutzen Sie diese Möglichkeit und lassen Sie sich entführen in eine Zeit vor Hunderten von Jahren, weg vom Alltagsstress, hinein in ein ursprüngliches Markttreiben.Schloss Britz lädt Groß und Klein ein, in die Zeit des Mittelalters zu reisen: Mit Ritterglanz, Spielmannswucht und Narreteien, einer prächtigen Schar von Handwerkern und Händlern, die mannigfaltige Waren wohlfeil zum Handel bieten.

Narren und Gaukler treiben ihr Possenspiel mit dem Volke und trotzen der Schwerkraft mit allerlei fliegenden Gegenständen. Von der Bühne erklingen alte Instrumente und spielen zum Tanz auf. Man trägt die Mode von damals, zeigt altes Handwerk der ehrbaren Zünfte, wie den Eisenschmied, die Schneiderin, den Korbflechter, Töpfer, Lederer und viel anderes Volk. Händler bieten Waren an wie wohlriechende Gewürze, Trinkhörner, feines Olivenholz und hölzernes Spielzeug, Schmuck des Orients und vieles mehr liegt in den Ständen und wartet auf einen neuen Besitzer.

Nach dem Handel, sitzt man bei einem kühlen Trank und lässt die Seele baumeln. Gerstensaft, ein leckeres Bier, ein Kelch Honigwein, auch Met genannt, oder ein Becher mit Quellwasser oder Apfelsaft lässt den Durst vergessen. Garbräter füllen die knurrenden Mägen und sorgen dafür, dass jeder Hunger gestillt wird.

Schnell vergeht die Zeit und erst ein letztes Fanfarensignal kündet das Ende des Markttages.